Schon ist der Jänner vorbei – und wir haben 2018 auch endlich erledigt! Denn wie jedes Jahr hat die Volksschule Mauerbach wieder eine kleine Spende von unserem Verein bekommen – nur eben erst jetzt.
Durch eine Verquickung diverser Umstände, die von Krankheit der Direktorin bis Schulferien und Schneestürme etliche Überraschungen für uns bereit hielten kamen wir erst jetzt dazu, das Geld zu überreichen.
Und wie hübsch die Volksschule jetzt ist!

Wer, wie wir, noch im alten, staubigen, dusteren Gebäude unterrischtet wurde, der staunt nur so über die hellen, freundlichen Flure die man da nun betritt.
Und es ging mir dann auch schwer zu Herzen, die uralten Vitrinen, Tische, das Lehrerstehpult und eine alte Tafel liebevoll entstaubt in Nischen auf und ausgestellt zu sehen – in der Vitrine immer noch die selben alten Gesteinsproben, über die seit Jahrzehnten bestimmt niemand nachgedacht oder gesprochen hat. Nun stehen sie da, sauber und adrett wie schon seit einem Jahrhundert nicht mehr, glänzen sanft und, vermute ich, unbesprochen vor sich hin. Kein Kind wird lernen müssen wie sie heißen, unter welchen Umständen die Erdkruste sich faltete um sie hervor zu bringen, wie und warum ein Vulkan sie ausspie – sie stehen da, in der uralten Schrankvitrine und sehen erstaunlich, verzaubert, glitzi und alt aus.
Wir Kleiderschürzen tun derart aber ganz und gar nicht, nein, wir planen voller Elan unsere Verkleidung für den Faschingsumzug, freuen uns auf die Seitner-Krapfen, wünschen uns gutes Umzugswetter und Konfettiregen!

Das wird lustig!
Aber verraten wird natürlich nichts, denn wir sind ja, wenns drauf ankommt, doch irgendwie verschwiegen – dann reden wir halt über was anderes.
(Habts es scho g´sehn? Die Julia hat endlich an neuen Text in die Auslag ghängt!)