Ja meistens bin ich richtig ausgeglichen, überglücklich und charmant... (@Funny von Dannen)

aber:

Dieser sehr kalte und ewig lange April, ohne jegliches Gartenwetter (bis jetzt) deprimiert mich ein bissl.
Ich bin ja eigentlich der kleine Kasperl, meist gut gelaunt (ja, echt, nur nicht vor 10 Uhr Vormittag, da nicht, da schlaf ich und es sieht eventuell so aus, als sei ich unleidlich und wach, aber das stimmt natürlich nie, wach ist nur der innere  Autopilot, der geht ganz brav, aber gute Laune kann er nicht wirklich.), also ich bin tatsächlich mehr gut gelaunt als grantig, wollt ich nur mal feststellen.
Aber dieser elendige Frühling verdient ja seinen Namen nicht, seit Jahren war kein ekelhafterer, kälterer April, und der bleibt noch so, sagen irgendwelche Wetterexperten, und das find ich auch widerlich. („Widerlich“ schreibt man* wirklich so, zumindest früher ganz bestimmt, die neue Rechtschreibung, die ja auch schon wieder alt ist, quält mich, manchmal tun mir beim Lesen davon die Augen weh!)

Ja, ich schweife ab, ist es ein Wunder, bei all den Unbillen des Klimas wandeln mich zahlreiche Unzulänglichkeiten an, beutelt mich die Unlust und ficht mich jeder Tag aufs neue mit grauem Himmel an – ich will bitte Sonne!
Wenn die Wichtigtuer, die für die Gastronomie sprechen, die Ungustln von der Wirtschaft, die Tourismusbosse (und wer sich da grad sonst aller in den Nachrichten mit Interviews wichtig macht, wenn die allen Ernstes von der Regierung verlangen, die Pandemie sofort zu beenden oder zumindest einen fixen Termin für das Ende der Einschränkungen sofortestens bekannt zu geben, dann kann ich ja wohl auch von selbiger Regierung Schönwetter verlangen, aber hopp!
Also, der Gesundheitsminister, der neue, der kennt doch sicher wen bei den Grünen, der fürs Klima zuständig ist, soll er mit dem was ausmachen, ich will endlich warmes Wetter!

Pronto! ICH KANN JETZT ECHT NICHT MEHR LÄNGER WARTEN!

* und gendern, gendern regt mich auf, das ist ein Fallbeil für die Sprache!